Gartengestaltung- so schwer ist sie gar nicht. Jeder Kleingärtner richtet sich im Einklang mit der Gartenordnung und dem Bundeskleingartengesetzes seinen Garten nach seinen individuellen Bedürfnissen ein. Etwas zur Förderung von Natur und Umwelt auf der Parzelle tun zu wollen, eröffnet ihm vielfältige und interessante Gestaltungsmöglichkeiten, ohne dabei die kleingärtnerische Nutzung in Frage zu stellen. Zu bedenken ist jedoch, daß er dies auf Pachtland tut. Am besten ist der Gartenfreund bei all seinen Vorhaben beraten, wenn er seinen Kleingarten in der gleichen Art und Weise betrachtet wie seine Mietwohnung, dann wird sich manches Fehlverhalten von vornherein in Luft auflösen. |
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Kein Garten gleicht dem anderen. Die Aufteilung der Gärten, die Raumbildung durch geschickte Anordnung der Obstbäume, die Wegführung, die verwendeten Materialien und vor allem die Sträucher und Blumen in ihrer Vielzahl von Arten und Sorten geben jedem Garten ein anderes Aussehen. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten werden immer wieder neue Eindrücke entstehen. Es ist daher keinesfalls zutreffend, daß Pachtvertrag und Gartenordnung zu Uniformität in der Gestaltung und Nutzung der Gärten führen. Sie bilden keine Zwangsjacke. Sie bilden einen weit gesteckten Rahmen, in dem wir unsere individuellen Ideen und Wünsche für die Gartengestaltung verwirklichen können. |
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Wichtig ist, daß der Garten offen gestaltet wird und die Flächen für die verschiedenen Nutzungen nicht durch blickdichte Pflanzungen getrennt werden. Der Sitzplatz sollte zwar geschützt liegen, aber nicht gegen jeden Einblick von außen abgeschottet werden. Vom Sitzplatz aus sollte der Blick in den Garten hinein möglich sein, um die Vielfalt der Natur richtig erleben zu können. Die Rasenfläche sollte immer bis an den Sitzplatz heranreichen. So besteht die Möglichkeit, die Tische auch auf den angrenzenden Rasen zu stellen, wenn der Platz vor der Laube für eine größere Kaffeerunde oder einer Feier zu eng wird. Durch die Bepflanzung entwickelt sich der Garten mit der Zeit weiter, so daß regulierende Eingriffe nötig sein werden. Durch weitere Gestaltungselemente, wie z.B. Sitzbänke, Platztröge, Vogeltränken oder besondere Gehölze für Einzelstellung, erhält der Garten nach und nach eine ganz individuelle Prägung. Für die Kinder sollte eine Spielfläche nicht fehlen. Naturerfahrung ist für die Entwicklung eines Kindes von zentraler Bedeutung. Natur kann nur in der Natur erlebt und erfahren werden. Je intensiver der Naturkontakt, desto größer der verantwortungsvolle Umgang mit ihr. Bei der Gestaltung von Spielräumen ist es notwendig, vielfältige Strukturen zu integrieren, die dem Bewegungs- und Erkundungsdrang von Kindern in besonderem Maße entgegenkommen. Kinder brauchen Spielplätze zum Spielen, naturnah und kindgerecht. All dieses können Sie Ihren Kindern in einem Kleingarten bieten. |
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